40. BAD ZELLER KULTURWOCHEN

Samstag, 7. Mai, 20 Uhr - Hotel Lebensquell Bar                    VVK € 12,-/AK € 15,-

"Die PUNTE" Eine kleine Blasmusik

 

Vorsicht: Gute Laune & greatest Hitz‘

Werner Puntigam's Mini-Blaskapelle, eine Dreier-Kombination von Blech und Holz, garantiert nicht nur höchste Flexibilität bei der Erarbeitung maßgeschneiderter Arrangements, sondern erlaubt auch ein extrem weites Spektrum zwischen U und E im Konzertrepertoire des Trios. Hits der Rolling Stones, Kinks, von Queen, Lennie Kravitz, Robbie Williams oder James Brown werden da ebenso eigenwillig und rotzfrech interpretiert wie echte Volksmusik und Gassenhauer aus dem klassischen Fach.

(OÖ-Nachrichten: "Eine Blasmusik von schräger Verwegenheit"). Dass der einen oder anderen Coverversion der Bierernst fehlt ist - wenn man die beteiligten Akteure kennt - nicht wirklich verwunderlich. Und auch der kulturelle Bildungsauftrag ist den drei Herren wichtig. Um ihrem Publikum auch die Inhalte der von ihnen ausschließlich instrumental interpretierten Ohrwürmer zu vermitteln, haben sie keine Mühen und Kosten gescheut, vom renommierten Online-Dolmetscherinstitut Google hochkarätige deutsche Übersetzungen der meist fremdländischen Songtexte erstellen zu lassen.

 

Werner Puntigam – Posaune, Günther Schmidhuber – Klarinette, H.G. Gutternigg (Russkaja) - Tuba

 

Donnerstag, 12. Mai, 19 Uhr - Pfarrkirche                    VVK € 12,-/AK € 15,-

Konzert mit dem Ensemble "Musica Sonare"

 

Ein Kirchenkonzert mit Musik für weltliche und geistliche Feste bei dem ein stimmungsvoller Bogen von der Barockzeit bis in die heutige Zeit gespannt wird.

 

Marianne Gesswanger - Sopran, Thomas Schatzdorfer - Trompete, Thomas Dinböck - Orgel

Werke von Händel, Bach, Purcell, Mendelssohn, Mozart u.a.

 

 

Freitag, 13. Mai, 20 Uhr - Hotel Lebensquell Bar                    VVK € 18,-/AK € 22,-

"DAS JÜNGSTE GESICHT" Kabarett mit Christoph Fritz

 

Christoph Fritz steht unscheinbar, beinahe schüchtern auf der Bühne und erzählt auf wunderbar lakonische Art und Weise aus seinem Leben und seinen Erfahrungen mit dem tatsächlich „jüngsten Gesicht“. Er erzählt unter anderem über seine fiktive Heimatgemeinde Kleinschra(m)ming am Winzling – einem Ort, der wohl überall sein könnte. Scheinbar naiv und unspektakulär feuert er bei aller Hoffnungslosigkeit ein tabufreies und schwarzhumoriges Pointenfeuerwerk ins Publikum, das sich gewaschen hat. Das Debütprogramm wurde 2018 mit dem Förderpreis des österreichischen Kabarettpreises ausgezeichnet.

 

2018 und 2019 war er in der von Hosea Ratschiller moderierten ORF-Sendung Pratersterne zu Gast. 2019 war er als Teil des Rateteams von Was gibt es Neues? und in der Late-Night-Show Willkommen Österreich im ORF zu sehen, außerdem trat er    im Quatsch Comedy Club sowie in Olafs Klub von Olaf Schubert im MDR auf. Anfang März 2020 trat er gemeinsam mit Martina SchwarzmannGabriel VetterKlaus Eckel und Thomas Stipsits in der Wiener Stadthalle im Rahmen des „Kabarettgipfels“ auf. Im September 2021 stand er beim Donauinselfest auf der Ö1-Kulturbühne.

 

Sonntag, 15. Mai, 15 Uhr - Pfarrsaal                          Eintritt € 7,-

"Hase und Igel" oder "Lügen haben lange Beine"

Figurentheater mit Maximilian Tröbinger für alle ab 3 Jahren

Frei nach dem Märchen der Gebrüder Grimm für das Figurentheater bearbeitet von denk:spiel

Herrn Hase ist kein Weg zu weit, keine Gefahr zu groß, keine Aufgabe zu schwer. Kein Wunder, er ist ein Held. Jedenfalls in seiner Fantasie. Herr Igel ist das genaue Gegenteil. Er bleibt gerne zu Haus, wo er sich um seinen Rübenacker kümmert. Jeden Tag kommt Herr Hase vorbei und erzählt von seinen Abenteuern. „Tolle Geschichten“, schwärmt Frau Igel. „Angeberei“, findet ihr Mann. Herrn Igel wird es irgendwann zu dumm.
„So ein Aufschneider. Soll er doch mal zeigen was in seinen Hasenbeinen steckt!“ 
Mit List, Lust und leichtem Gepäck zaubert Max Tröbinger den Märchenklassiker auf die Bühne. Anders als im Original der Grimms, erlebt das Publikum, dass Freundschaft zwischen ungleichen Partnern möglich ist und wie ein Konflikt die Beteiligten am Ende näherbringt.

Figurenbau und Ausstattung: Gerti Tröbinger

 

Freitag, 20. Mai, 20 Uhr - Färberwirt - Open Air bei Schönwetter                     VVK € 10,-/AK € 12,-

"Wirtshauslesung"
Vom Aufwachen am Land und Vom Großwerden in der Stadt

mit Eva Reisinger „Was geht, Österreich?“ Eine Landjugend mit Wodkabull und dem Herrgott

und Johanna Schmidt „Gustl“

Musik mit „Pizza Emozionale“ / Klara Freynschlag, Camilla Geißelbrecht, Raffaela Gmeiner

 

Eva Reisinger ist in Oberösterreich aufgewachsen, wo in jeder Einfahrt zwei Autos stehen, ein Mofa die Welt bedeutet und sich am Wochenende alle in der Großraumdisko treffen. Österreich bedeutet für die meisten Skifahren in Tirol, Salzburg, Schnitzel, Kaffeehauskultur und Wiener Schmäh – herrlich herzig! Eva Reisinger  erzählt von einer anderen Seite der Alpenrepublik, dem Leben einer Jugendlichen auf dem Land. Eva Reisinger lebt und arbeitet als freie Journalistin und Autorin in Wien.

Die Bad Zeller Autorin Johanna Schmidt liest aus ihrem Romanentwurf „Gustl“

Studium für Lehramt und Germanistik in Graz, momentane Basis in Wien. Veröffentlichung in diversen Literaturmagazinen (mischen, DUM, introspektiv) und als Teil intermedialer Projekte; Lesungen in Wien und Graz u.a. als Mitglied des Grazer Autor:innenkollektivs die plattform; Finalistin des Schreibwettbewerbs wir sind lesenswert (Literaturhaus Graz, November 2021) und des Ö1-Hörspielwettbewerbs Track 5‘ (Alte Schmiede Wien, Februar 22).

 

„Pizza Emozionale“ mit der Bad Zellerin Klara Freynschlag klingt nach dem Namen einer kitschig romantischen Vorstadtpizzeria, es handelt sich aber in Wirklichkeit um eine Newcomer Band, die sich mit der melancholischen, schwermütigen sowie auch mit der romantischen, lieblichen Seite des Lebens musikalisch auseinandersetzt. Mit spannenden Melodien und Texten lässt die 3-Frauen-Band ihre Zuhörer:innen in diese emotionale, fast unwirkliche Welt mit eintauchen. Für die Gründerin und Songwriterin Klara Freynschlag ist dieses Projekt als musikalisches Tagebuch gedacht, indem Sie große Themen ihres Lebens aufschreibt und vertont.

 

Camilla Geißelbrecht (Cello, Akkordeon, Ukulele, Gesang) Raffaela Gmeiner (Geige, Klavier, Gesang) Klara Freynschlag (Gitarre, Klavier, Gesang) 

 

Sonntag, 22. Mai, 19 Uhr - Färberwirt                    freiwillige Spenden

"Kennst du den Ort..." Buchpräsentation von Zita Eder

Bad Zeller Geschichten und Geschichte

 

Textproben aus dem Buch gelesen von Wolfgang Aistleitner
Musikalische Gestaltung "Saitenklang" - Annelise Wurm - Hackbrett, Johann Wurm - Zither, Elfriede Barth - Harfe

Zita Eder - geboren in Zell, Pädagogin, Autorin, Kulturschaffende, 
journalistische und literarische Publikationen in Fachzeitschriften und Anthologien
Einzelwerke: Begegnung Leben (Co-Autorin), Alma - LAND LEBEN (Co-Hg.), Ein zauberhaftes Jahr (Co-Autorin), Der fliegende Ferdinand, G´sundbrunnen Bad Zell, Bad Zell - Unterm Ellerberg, Leben Lieben, Licht Zeichen, Hexen.Wahn

 

Freitag, 27. Mai, 20 Uhr - Hotel Lebensquell - Seminarium

 

"DER HERR KARL" Puppenspiel mit Nikolaus Habjan

Kat. 1 VVK € 32,-/AK € 36,-

Kat. 2 VVK € 28,-/AK € 32,-

 

Eine Produktion des Schubert Theaters Wien nach einem Text von Carl Merz und Helmut Qualtinger. Regie: Simon Meusburger

Nikolaus Habjan schlüpft mithilfe seiner Puppen in die verschiedensten Rollen, die alle zusammen „Der Herr Karl“ sind. In einer kurzweiligen und amüsanten Beiselmilieustudie raunzt und raucht sich dieser durch die österreichische Geschichte. Der wechselnde Blick in die Seelen des Kaffeehausgastes, des Kellners und der Dame an der Bar zeigt, dass die menschlichen Abgründe oft ganz nah an der Oberfläche lauern.

Der Regisseur, Puppenspieler und Kunstpfeifer Nikolaus Habjan gehört zu den gefragtesten Theatermachern und Opernregisseuren im deutschsprachigen Raum. Er gastiert mit seinen einzigartigen Puppentheater-Inszenierungen am Burgtheater Wien, am Münchner Residenztheater, am Schauspielhaus Zürich und vielen anderen großen Theater- und Opernhäusern.

 

Auf magische Art und Weise erweckt der Nestroy Preisträger seine selbstgebauten Klappmaulpuppen zum Leben und nimmt das Publikum mit auf eine Reise voll Zauber und Illusion.