Der Raubmörder Grasel. Und der Rest der Familie.

21. Jänner 2023 – Casting zum Theaterstück – Volksschule Bad Zell

 

Am Samstag, den 21. Jänner 2023, fand das Casting zum neuen Theaterstück von Wolfgang Aistleitner im Turnsaal der Volksschule statt. Der Andrang war groß, viele waren gekommen um ihrer Theaterbegeisterung Ausdruck zu verleihen und boten durchaus sehenswerte Darbietungen. Die Jury – bestehend aus Wolfgang Aistleitner, Zita Eder, Friederike Ruhaltinger , Reinald Ittensamer – hatte es nicht leicht, in der nachfolgenden Besprechung die Rollen typgerecht zu besetzen. Doch das meiste ist geschafft; einige wenige Rollen warten noch auf die Besetzung. Wer noch gerne dabei sein möchte, ist herzlich eingeladen!

 

Vielen Dank an alle, die zum Casting gekommen sind und sich dafür die Zeit genommen haben.

 

Vielen Dank an alle, die mit uns diese Theaterreise unternehmen wollen.

 

Wir sehen uns am 4. März 2023 um 15.00 Uhr beim Färberwirt in Bad Zell zur ersten Leseprobe!

 

Kontakt:

Wolfgang Aistleitner 0664 2492961

Friederike Ruhaltinger 0699 11714363

Reinald Ittensamer 0650 5151214


15. Jänner 2023 – Lesung zum Theaterstück – Färberwirt

 

Der Grasel war kein "Robin Hood"

Das wurde allen klar, die am Sonntag, 15. Jänner, 18 Uhr, zum Färberwirt kamen zur Lesung und Vorstellung des neuen Theaterstücks - "Der Raubmörder Grasel. Und der Rest der Familie." von Wolfgang Aistleitner.

 

Und es war eine große Zahl von Theaterbegeisterten, die die Gelegenheit wahrnahmen,

um mehr über die Figur des berüchtigten Johann Georg Grasel zu erfahren oder sich auch für eine Mitarbeit beim Bad Zeller Theaterprojekt 2023 zu engagieren. Nach der Begrüßung und Vorstellung des Projekts durch das Leitungsteam Reinald Ittensammer und Friederike Ruhaltinger, skizzierte der Autor und Regisseur des Stücks die Entstehungsgeschichte, die Handlung des Stücks sowie einzelne Figuren, und er trug und auch ausgewählte Szenen.

 

Die wahre Geschichte - Das Theaterstück

Die Geschichte von Grasel hat sich Ende 18. / Anfang 19. Jahrhunderts abgespielt. Die Gerichtsakten sind erhalten und wurden von Wolfgang Aistleitner bearbeitet und interpretiert. Hier kommt ihm wieder einmal sein früherer Beruf als Strafrichter zugute, denn er wirft im Stück Fragen auf zu grundlegenden Themen, wie familiäre Prägungen, Willensfreiheit und Schuldfähigkeit.

 

Einzelne Figuren

  • Vater Grasel ist schwer kriminell, die Mutter ausgeschunden und ohne Perspektive, die Tochter lebensfroh und stark.
  • Die Biografien von Sohn und Tochter Grasel werden in Episoden erzählt.
  • Reserl, Salerl und Thekla sind drei "Gespielinnen" von Grasel, teils auch Geliebte, und sie sind selbstbewusst.
  • Die drei Studenten sind nichtsnutzige "ewige" Studenten und aggressiv.
  • Der Sohn des Henkers ist schnörkellos und aufrecht.
  • Das Volk umfasst alle Altersklassen. Sie alle sind viel mehr als bloße Statisten, sondern auch Handlungsklammern, lebende Bühnenbilder, Requisitenservice ...

 

Das Publikum folgte den 1 1/2-stündigen Ausführungen mit gespannter Aufmerksamkeit. Danach kam es noch zu interessanten Gesprächen.
Nun sind die Schienen gelegt, und der Theaterzug kann losdampfen!

Veranstalter: Kulturforum Bad Zell

Uraufführung: Herbst 2023

Aufführungsort: Arena Bad Zell

Probenlokal: wird beim Casting bekanntgegeben

Erste Probe aller Schauspieler:innen: 4. März 2023, 15 Uhr, Färberwirt

 

Übrigens

Hinweise, dass sich Grasel in einer Höhle bei den "Zigeunermauern" in St. Thomas in Blasenstein versteckt hätte oder auch in Zellhof einmal aufgetaucht wäre, finden sich leider nicht in den Akten ... 

 

Wichtig

Kommt zum Casting: Samstag, 21. Jänner, 15-18 Uhr, Volksschule Bad Zell (Eingang Turnsaal)

Ihr bekommt dann Textheft und Probenplan (mit den Aufführungsterminen). 

Gesucht werden weitere Jugendliche (ab 11 Jahren) und junge Erwachsene. Da gibt es noch interessante Rollenangebote. 

Erwachsene Schauspieler:innen haben sich schon etliche gemeldet.

 

P. S.

Honorar (mit Augenzwinkern)

"Begünstigte Anmietung von stillgelegten Räuberhöhlen, abgebrannten Gehöften, aufgelassenen Kerkern ..." (W. A.)